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Weniger Energie verbrauchen und trotzdem ein gutes Leben führen

In einer neuen Studie – veröffentlicht in der Zeitschrift Global Environmental Change – wurde dem derzeitigem Energieverbrauch in 119 Ländern Aufmerksamkeit geschenkt. Man verglich den aktuellen Verbrauch mit den jeweiligen Schätzungen der Mindestmenge an Energie, die benötigt wird, um jeder Person einen angemessenen Lebensstandard zu sichern. Das Ergebnis mag überraschen. So kam man zu dem Schluss, dass der Weltenergieverbrauch im Jahr 2050 auf das Niveau der 1960er Jahre gesenkt werden und immer noch einen menschenwürdigen Lebensstandard für jeden Einzelnen gewährleisten könnte. Das gilt trotz der Tatsache, dass sich die Weltbevölkerung bis dahin verdreifacht haben wird. Keine Welt der Askese Eine Senkung des Weltenergieverbrauchs würde die rasche Umstellung auf 100% erneuerbare Energien erheblich erleichtern. Nicht-fossile Energiequellen machen heute etwa 17% des Gesamtenergieverbrauchs aus. Das lässt den Anstieg auf 100% erneuerbare Energien ziemlich steil erscheinen. Doch Joel Millward-Hopkins, ein Forschungsstipendiat an der School of Earth and Environment der Universität Leeds und Hauptautor der Studie, erklärte, dass diese 17% eigentlich fast 50% dessen sind, was nach deren Schätzung erforderlich ist, um 2050 einen angemessenen Lebensstandard für alle zu …

Dungeness-Krebslarven durch saures Meerwasser bedroht

Wussten Sie, dass es nicht nur sauren Regen, sondern auch saures Meerwasser gibt? Dann nämlich, wenn der pH-Wert des Meerwassers sinkt. Und dies ist in erster Linie auf die Aufnahme von Kohlendioxid aus der Atmosphäre zurückzuführen, wenn diese über lange Zeitspannen hindurch verursacht wird. Wenn CO2 vom Meerwasser aufgenommen wird, kommt es zu einer Reihe von chemischen Reaktionen, die zu einer erhöhten Konzentration von Wasserstoffionen führen. Dieser Anstieg führt dazu, dass das Meerwasser säurehaltiger wird und die Karbonationen (ein wichtiger Baustein von Strukturen wie Meeresmuscheln, Korallenskeletten usw.) weniger reichlich vorhanden sind. Junge Krebse massiv bedroht Eine Studie hat nun dokumentiert, dass die Ozeanversauerung die Schalen und Sinnesorgane einiger junger Dungeness-Krabben beeinträchtigt. In dieser Studie ergab die Untersuchung unter einem Rasterelektronenmikroskop mit hoher Vergrößerung, dass die korrosiven Bedingungen der Küstengewässer Teile der zerbrechlichen, sich noch entwickelnden äußeren Schale und Beine der winzigen, fast durchscheinenden postlarvalen Dungeness-Krabben beeinträchtigt hatten. So blieben verräterische Merkmale wie anormale Rillenstrukturen und vernarbte Oberflächen zurück. Dies wiederum könnte das Überleben der Larven beeinträchtigen, indem es das Schwimmverhalten und die Schwimmkompetenz verändert, einschließlich …