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Mehr Bäume! Grünflächen sind das Beste (und Einfachste), das eine Stadt für sich tun kann!

Die aktuelle Klimakrise erfordert eine Umgestaltung unserer Lebensweise. Diese dringenden Änderungen sind zwar komplex, aber keineswegs unmöglich. Einige von ihnen – wie die Gestaltung von Grünflächen – sind einfach, schön und für alle von Vorteil.

Durch das Begrünen unserer Städte mit Straßenbäumen, Stadtparks, Gemeinschafts- und Dachgärten können wir uns bei steigenden Temperaturen abkühlen. Und Gemeinschaftsgärten fördern auch die soziale Verbindung zwischen den Menschen. 

Grünflächen reduzieren die Hitze in der Stadt und verbessern das Mikroklima

Es ist allgemein bekannt, dass Grünflächen in städtischen Räumen dazu beitragen, das Mikroklima in der Stadt zu verbessern. Aufgrund der Wärme ausgelöst durch Verkehr und Industrie sowie der Ausbreitung von Betongebäuden wurden Pflanzen oft stetig verdrängt. Das führt dazu, dass die Lufttemperatur in den Städten generell  höher ist als in ländlichen Gegenden. Heißere Städte zwingen Stadtbewohner oft dazu, sich mit Hilfe von Klimaanlagen abzukühlen. Dies belastet den Energiebedarf weiter und verschlechtert gleichzeitig den städtischen Wärmeinseleffekt.

Pflanzen können helfen, Städte durch das Wasser zu kühlen, das aus ihren Blättern verdampft, wenn sie den Sonnenstrahlen ausgesetzt sind. Außerdem leisten sie Großartiges in der Beschattung. Untersuchungen haben ergeben, dass an einem sonnigen Tag ein einzelner gesunder Baum die Kühlleistung von mehr als zehn Klimageräten haben kann.

Pflanzen helfen auch, schädliche Schadstoffe wie mikroskopisch kleine Partikel in Schach zu halten.  Obwohl die Einschränkung von Autoverkehr in Innenstädten von entscheidender Bedeutung ist, kann die Umweltbegrünung die Umweltverschmutzung ebenso weiter reduzieren. Außerdem werden die Städte in den immer heißer werdenden Sommern kühler.

Grünflächen haben eine positive Auswirkung auf die Lebensqualität

Das Parkroyal on Pickering Hotel in Signapur ist von dicht bewaldeten Terrassen und Sky Gardens umgeben.

Urbanes Grün würde nicht nur dazu beitragen, die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern und die Luftqualität zu verbessern. Man geht auch von zahlreichen sozialen, psychologischen und gesundheitlichen Vorteilen für die Menschen aus, wenn diese Zugang zu Grünflächen haben. Dazu gehören Stress- und Angstabbau, verbesserte kognitive Funktionen, ein geringeres Risiko für Depressionen sowie ein insgesamt höheres psychisches und körperliches Wohlbefinden.

Untersuchungen haben auch gezeigt, dass eine Einbindung in die Gemeinschaftsgärtnerei den sozialen Zusammenhalt und die sozialen Bindungen zwischen den Teilnehmern und der breiteren Gemeinschaft erhöhen kann, und dass lokale und erschwingliche Nahrungsquellen bereitgestellt werden können.

Grünflächen bieten Rückzugsmöglichkeiten für Tierarten

Wichtig ist auch, dass die Bereitstellung von Grünflächen in unseren Städten wichtige Rückzugsmöglichkeiten für die rapide schwindende Artenvielfalt bietet. Die sozioökonomischen Aktivitäten des Menschen (vor allem in den reicheren Ländern) haben natürliche Lebensräume zerstört, ausgedehnte Waldflächen und verschmutzte Wasserwege verbraucht und die saisonalen Rhythmen gestört, von denen das Leben abhängt.

Durch die Einrichtung von Wildwiesen und einheimischen Pflanzen- und Baumgemeinschaften können Bestäuber und andere bedrohte Tiere neue Räume zum Gedeihen bringen, während gleichzeitig Räume geschaffen werden, in denen unterschiedliche Arten wieder eingeführt werden können.

In eine grüne Zukunft

Der Bürgermeister von Paris hat ehrgeizige Pläne, um 100 Hektar der Stadt bis 2020 zu begrünen.

Die Begrünung und der Umbau unserer Städte ist kein Roman oder abstraktes Ideal. Es ist bereits in vielen urbanen Räumen auf der ganzen Welt passiert. Der Bürgermeister von Paris hat ehrgeizige Pläne, um 100 Hektar der Stadt bis 2020 zu begrünen. Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan hofft, London durch Massenbaumpflanzung und Parkrestaurierung zur ersten Nationalparkstadt der Welt zu machen, indem mehr als die Hälfte der Hauptstadt bis 2050 begrünt werden sol

Singapur ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man „Natur“ in Gebäude- und Stadtdesigns integrieren kann. Das Parkroyal on Pickering Hotel zum Beispiel ist von dicht bewaldeten Terrassen und Sky Gardens umgeben, die von lokalen Insekten und Vögeln bewohnt werden.

Unseren Städten etwas neues Leben zu geben, wäre ein guter Anfang im Kampf gegen die Klimaerwärmung. Und es würde nicht nur den Menschen zugutekommen, sondern entscheidend auch anderen Arten.

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3 Kommentare

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