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Quallen gedeihen bei Umweltverschmutzung – übernehmen sie nun die Kontrolle?

Qualleninvasionen! Quallen gibt es schon seit einer halben Milliarde von Jahren. Durch Verschmutzung und Klimawandel drohen sie nun, die Ozeane zu übernehmen und zu ersticken. Die schleimigen „Bösewichte“ machen auch vor Kraftwerken nicht Halt, die zum Teil ihre Arbeit einstellen müssen.

Juli Berwald, die Autorin von „Spineless: The Science of Jellyfish and the Art of Growing a Backbone“, meinte in einem Interview mit der australischen Rundfunkanstalt dazu, dies sei eine Warnung, da die menschlichen Aktivitäten das natürliche Ökosystem stören.

Quallen – Bedrohung für die Elektrizität

Quallen können sich in wärmeren Gewässern gut fortpflanzen, so Berwald. Und da sie weniger Sauerstoff benötigen als andere Meerestiere, schaffen sie es, sich auch auf verschmutzte Gebiete gut einzustellen.

Explodierende Quallenpopulationen bedrohen Kraftwerke auf der ganzen Welt, darunter beispielsweise zwei Kernkraftwerke in Schottland, wo bereits Teile geschlossen werden mussten.

„Ein Quallenwissenschaftler aus Japan sagte mir, dass die erste Bedrohung für das elektrische System in Japan die Erdbeben sind, die zweite aber bereits Quallen“, so Berwald gegenüber ABC.

Quallenwachstum – eine Warnung für uns

Das weltweite Wachstum der Quallenpopulationen ‒ auf Kosten anderer Meeresbewohner wie Fische ‒ ist lt. Berwald eine Warnung für uns. Denn es ist eine der Auswirkungen der Verschmutzung und des Klimawandels auf das Ökosystem der Ozeane.

„Weil wir terrestrische Lebewesen sind, haben wir uns nicht wirklich Gedanken über die Gesundheit der Ozeane gemacht“, so Berwald. „Wir waren der Ansicht, dass unsere Meere so unendlich groß sind und wir sie nie so sehr beschädigen könnten. Die Botschaft der Quallen lautet nun, dass wir es doch können. “

futurism.com

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