GESUNDHEIT
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Internationaler Epilepsie-Tag 2019

Die Epilepsie zählt zu der weltweit häufigsten neurologischen Erkrankung. In Österreich zählen rund 80.000 Personen zu den Betroffenen.

Der Epilepsie Dachverband Österreich (EDÖ) rund um Präsidentin Eva Ressl nimmt den International Epilepsy Day 2019 zum Anlass, um diese Erkrankung ein Stück weiter ins Rampenlicht zu rücken. Ziel ist es, dass Epilepsie auch hierzulande als Gesundheitspriorität anerkannt wird.

Schockdiagnose Epilepsie?

„Jeder Betroffene – sowie die Angehörigen – sind erstmals geschockt, wenn die Person mit Epilepsie diese Diagnose erhält. Aber mit der heutigen Medizin kann man dem größten Teil der Patienten sehr gut helfen. Sie sind meistens in der Lage ihr altes Leben wieder aufzunehmen“, berichtet Ressl, verweist aber auf ein Problem, das nach wie vor existiert.

„Leider kommt es immer wieder zu Ausgrenzungen und Ablehnungen. Daher belasten die Person mit Epilepsie nicht nur die Krankheit selbst, sondern zusätzlich auch noch das Umfeld, in dem sie sich befinden.“

Hilfe für Betroffene

Ressl ermutigt daher alle Betroffenen und deren Angehörige, Hilfe in Anspruch zu nehmen. „Auf unserer Website www.epilepsie.at sind sämtliche Epilepsie Selbsthilfegruppe (SHG) in Österreich aufgelistet.

Vorurteile abbauen

Um den International Epilepsy Day auch in Österreich mit Leben zu erfüllen, haben Eva Ressl und Mag. (FH) Michael Alexa, Vizepräsident des EDÖ, dieser Tage eine enge Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Najib Kissani, Präsident der Moroccan Association Against Epilepsy, beschlossen.

Im Rahmen eines Besuchs von Kissani hier in Wien wurde ein entsprechendes Memorandum unterzeichnet. „Es geht darum, gemeinsam die Vorurteile gegenüber Menschen mit Epilepsie zu verringern. Das wird auf vielfältige Weise passieren. Wir erwarten uns eine rege Tätigkeit zwischen Österreich und Marokko und hoffen, diese Zusammenarbeit in Zukunft noch auf andere Länder auszudehnen“, erläutert Michael Alexa.

Bildinformation: V.li.: Eva Ressl (EDÖ-Präsidentin), Michael Alexa (EDÖ-Vizepräsident) und Najib Kissani (Präsident der Moroccan Association Against Epilepsy).

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