GESUNDHEIT, UMWELT
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Weg mit dem Dreck – Reduzieren wir die tägliche Menge an Kunststoff!

MOHAMED-ABDULRAHEEM_shutter

Keine Frage – es gibt eine Reihe exzellenter Produkte aus Kunststoff, die das Leben durchaus erleichtern. Denken wir nur an Autositze, Helme oder Kunststoffe für den medizinischen Bereich.

Wenn es um die Reduktion von Kunststoff geht, sprechen wir aber vom „überflüssigen“ Kunststoff oder von Plastikartikeln, die aus reiner Bequemlichkeit verwendet werden oder lediglich finanziellem Gewinn dienen. Tatsache ist, dass Plastikutensilien oft nur dazu gemacht werden, einmalig verwendet und dann in den Müll geworfen zu werden.

Wäre ein Recycling von Kunststoff die Lösung?

Wie lange dauert es, bis Kunststoff abgebaut ist?

Wie lange dauert es, bis Kunststoff abgebaut ist?

Was bedeutet es eigentlich, etwas „wegzuwerfen“? „Weg“ heißt nicht, dass es in ein fernes Land geworfen wird, eine Gegend, die ganz weit weg von uns ist. „Weg“ bedeutet hier in unserem Lebensumfeld, dort wo wir leben, essen, schlafen und spielen.

Kunststoff-Recycling mag zwar als ideale Lösung für das Problem erscheinen, doch die Menge an verwendetem Kunststoff zu reduzieren, ist bei weitem der bessere Weg. Recycling ist – ohne Frage – die bessere Option zu einer Mülldeponie. Doch geht Recycling nicht ohne Luftverschmutzung vonstatten.

Viel besser ist es daher, schon bei Angebot und Nachfrage von Kunststoff einzugreifen. Und es ist simple: Verringern wir die Nachfrage nach täglich verwendeten Kunststoffprodukten, indem wir diese so wenig wie möglich verwenden. Weniger Nachfrage ergibt weniger Produktion.

Kunststoff und unsere Gesundheit

Es ist eine Tatsache, dass wir uns gesundheitlichen Problemen aussetzen, die von alltäglich verwendeten Produkten herrühren. Dazu zählen u. a. auch gängige Kunststoff-Produkte, wie Plastikflachen, Plastiktiegel, Plastikfolien, Styroporbehälter, Einsätze von Konservendosen, Babytrinkflaschen oder Plastikwindel.

Diese Produkte enthalten meist synthetische Chemikalien, die mit vielen Gesundheitsproblemen, wie Krebs, Diabetes, Herzkrankheiten und Missbildungen in Verbindung gebracht werden. Manche der verwendeten Chemikalien haben auch Auswirkungen auf  die Hormone, das Nervensystem und das Gehirn.

Den täglichen Bedarf an Kunststoff verringern

Hier ein paar Tipps, wie wir unseren täglichen Bedarf an Kunststoff verringern und dabei unserer Gesundheit etwas Gutes tun können:

  1. Bringen Sie Ihre eigene wiederverwendbare Einkaufstasche mit!
  2. Verwenden Sie wiederbefüllbare Wasserflaschen aus Glas oder lassen Sie Ihren Take-Away-Kaffee in Ihre eigene Kaffeetasse aus Edelstahl füllen!
  3. Bringen Sie Ihr eigenes Besteck mit und verwenden Sie dieses auch wenn Sie sich etwas Schnelles für unterwegs gönnen!
  4. Vermeiden Sie es, Fertigprodukte zu kaufen, da diese fast immer in Plastik verpackt sind!
  5. Verwenden Sie Stoff- anstatt Plastikwindeln!
  6. Schmeißen Sie „Plastik-freie-Parties“ und lassen Sie die Hände von Plastikbesteck, -bechern und -tellern!
  7. Eliminieren Sie das meiste, wenn nicht alles Plastik aus Ihrer Küche!
    • Werfen Sie die Plastikfolie weg und verwenden Sie Pergamentpapier oder Essensboxen für Ihre Sandwiches!
    • Verwenden Sie nur Glas- oder Keramikteller!
    • Kaufen Sie Gewürze nur in Glasflaschen!
    • Kaufen Sie Fleisch von Ihrem Fleischhauer und nicht verpackt in Plastik!

Das sind nur ein paar Tipps, um Ihren „Plastik-Fußabdruck“ auf der Erde zu verringern. Und es ist weder schwierig noch teuer, sie auch umzusetzen. Verlieren wir also keine Zeit und starten wir noch heute damit, die Nachfrage an Kunststoff zu verringern!

 

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