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Reisen steht für Österreicher 2017 hoch im Kurs

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Die Reiselust der Österreicher ist trotz Terrorbedrohung und politischer Krisenherde ungebrochen, wie der Ruefa Reisekompass zeigt. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie 2017 sogar gestiegen: 93 Prozent der Befragten geben an, heuer auf Urlaub fahren zu wollen – im Vergleich zu 90 Prozent im Jahr 2016.

Die Aussage trifft auf alle Bevölkerungsgruppen zu – egal ob Singles, Senioren oder Familien mit Kindern; am ausgeprägtesten ist sie bei den sogenannten Dinks (Double income, no kids) mit 94 Prozent.

Das hat auch damit zu tun, dass im Vorjahr viele Urlauber zu lange mit den Buchungen – etwa in die Türkei – zugewartet haben und später Alternativen wie Spanien und Kroatien nicht mehr verfügbar waren. Da die Situation heuer unverändert ist, ist es ratsam, heuer früher zu buchen.

Für den repräsentativen „Ruefa Reisekompass 2017“ befragt Ruefa einmal jährlich die Österreicher nach ihren Reiseplänen und Urlaubsvorlieben. Durchgeführt wurde die Studie vom Gallup Institut.

Höheres Budget für Reisen dank Steuerreform

Hauptgrund für die gestiegene Reiselust ist, dass 2017 mehr Österreicher ihre persönliche wirtschaftliche Situation als sehr gut bzw. gut einschätzen als im Vorjahr – nämlich 46 Prozent gegenüber 43 Prozent. Parallel dazu hat sich der Anteil der Befragten, die ihre wirtschaftliche Situation schlechter einschätzen, von 15 auf 12 Prozent verringert. Bemerkenswert ist, dass 13 Prozent der Befragten die Steuerreform als Grund für ihr höheres Urlaubsbudget angeben.

Terror beeinflusst Urlaubswahl Reisen

Es zeigt sich jedoch deutlich, dass Terror und instabile politische Verhältnisse in einzelnen Regionen das Buchungsverhalten der Österreicher beeinflussen: Mehr als die Hälfte, nämlich 55 Prozent, geben an, zwar auch ins Ausland zu verreisen, aber bestimmte Destinationen vermeiden zu wollen. Besonders besorgt sind angesichts der weltpolitischen Lage Familien; bei ihnen sind die entsprechenden Werte am stärksten ausgeprägt. Während die Türkei stark verloren hat, profitieren Länder, die als sicher gelten wie Italien, Spanien und Kroatien. Bei Griechenland zeigt sich, dass die Flüchtlingsthematik, die im Vorjahr dort das Buchungsverhalten beeinflusste, heuer offenbar bewältigt ist.

Europa und Fernreisen gewinnen – Österreich bleibt beliebt

Bei der Wahl der Urlaubsdestination geben 85 Prozent der Befragten an, dass es sie nach Europa bzw. ins nähere Ausland zieht. 68 Prozent haben vor, in Österreich Urlaub zu machen. Und 29 Prozent wollen in die Ferne, was auch damit zusammenhängen mag, dass bestimmte Fernziele als sichere Reiseländer gelten.

Österreich punktet als Urlaubsdestination vor allem mit seinen Bergen und Seen sowie Thermenregionen. Auf Platz vier im Ranking folgen Städte und Kultur vor Weinregionen. Der Urlaub in Österreich ist hoch im Kurs, die Nachfrage gleich stark wie 2016, einem der besten Österreich-Jahre. Das liegt auch daran, dass neben dem Sicherheitsfaktor die Angebotspalette sowie Preis-Leistungsverhältnis stimmen.

Städtetrips boomen Reisen

Rund die Hälfte der Österreicher plant 2017 einen Städteurlaub. Die Renner dabei sind europäische Metropolen wie Berlin, London und Rom oder transatlantische wie New York. London etwa profitiert vom niedrigen Pfund, Rom von seinem Ruf als sicheres Urlaubsziel, sagt Vor allem US-Städte steigen weiter in der Beliebtheitsskala. Aber auch Vancouver, Sydney, Tokio, Peking und Singapur seien attraktiver denn je – und auch Dubai holt wieder auf.

Was auch immer Sie 2017 vorhaben, wir von LIFECHANGE wünschen Ihnen jetzt schon einen schönen und erholsamen Urlaub!

 

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