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Gutes essen und Gutes tun im „zwölf“

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Rund ein halbes Jahr nach der Eröffnung ihres kleinen, aber feinen Delis „zwölf“ setzen Simone Danzinger und Adi Mohammad nun ein Statement gegen den allgemeinen Verpackungswahn: Seit Kurzem können alle „zwölf”-KundInnen ihr frisch zubereitetes Essen im Dabba bzw. ihre Einkäufe im eigenen „zwölf”-Leinensack verstauen und so die Umwelt schonen. Für Getränke gibt es ab sofort eine wiederbefüllbare Glasflasche im “zwölf”-Design von soulbottles.

Gutes Essen & Nachhaltigkeit

Es war vor etwas mehr als einem halben Jahr, als Simone Danzinger und Adi Mohammad ihr eigenes Lokal namens „zwölf“ im Herzen Klosterneuburgs eröffneten. Mit ihrem kleinen, aber feinen Deli haben sich die beiden Gründer und Betreiber vor allem der Nachhaltigkeit verschrieben. „Wir tragen das Beste aus vorwiegend biologischem Anbau zusammen und kombinieren es mit viel Liebe zu täglich frisch zubereiteten und gesunden Gerichten, die ganz Klosterneuburg und Umgebung begeistern und glücklich machen sollen“, beschreiben sie ihre Intention.

Gutes essen und trinken mit der Soulbottle.

Gutes essen und trinken mit der Soulbottle.

Mit der jüngsten Aktion setzen Simone und Adi – im „zwölf“ duzt man sich – nun ein klares Zeichen gegen den allgemeinen Verpackungswahn: Durch den Verkauf der sogenannten Dabbas (mehrteilige Lunchboxen aus Edelstahl zum Warmhalten von Speisen) etablieren sie gerade ihre Interpretation des aus Indien stammenden Dabbawala-Systems im Einzugsgebiet des Lokals. Nach dem Motto Umwelt schonen und Geld sparen, ist ab sofort auch eine limitierte Auflage von Leinensäcken mit „zwölf“-Aufdruck Teil des Sortiments. Und, weil „Nachhaltigkeit jetzt sexy ist”, gibt es für Wasser und sonstige Durstlöscher ab sofort auch eine wiederbefüllbare “zwölf”-Soul Bottle (von soulbottles) aus Glas im Deli am Klosterneuburger Stadtplatz 34.

Alle KundInnen und Gäste, die mit ihren Dabbas kommen, um sie mit den frisch zubereiteten Delikatessen des „zwölf“ befüllen zu lassen respektive ihren Einkauf nicht im Plastik-, sondern im „zwölf“-Sackerl verstauen, erhalten einen Nachhaltigkeits-Rabatt von 50 Cent auf die jeweilige Bestellung bzw. den jeweiligen Einkauf. Jedes Mal! „Behälter aus Plastik oder ähnliche Umweltkiller sind bei uns völlig überflüssig“, betont Simone. Da Plastik grundsätzlich verpönt ist im „zwölf“, bestehen auch sämtliche Verpackungen der feilgebotenen Produkte „bestenfalls aus biologisch abbaubarer Stärke und hinterlassen somit den geringstmöglichen ökologischen Fußabdruck“, ergänzt Adi. Auch bei der Wahl des Inventars folgten Simone und Adi ihrer Nachhaltigkeitsmaxime. So wurden beispielsweise die Möbel aus heimischer Wildeiche von einem Tischler aus der Region gefertigt und die Arbeitsplatte aus Spiegel, Glas und Porzellan recycelt.

Sortiment und Speisen – Gutes Essen

Der Schanigarten des „zwölf“ lädt zum Chillen und zum Urban Gardening ein.

Der Schanigarten des „zwölf“ lädt zum Chillen und zum Urban Gardening ein.

Das Angebot im „zwölf” reicht vom gesunden Frühstück über herzhafte und zum Teil vegane Gerichte zu Mittag bis hin zu gesunden Snacks und frisch gepressten Fruchtsäften für zwischendurch sowie Lassis (Mango und Kokos) und Ayran. Auf der Speisekarte stehen unterschiedliche Spezialitäten aus Österreich, Frankreich, Italien und Indien wie etwa „Rindsuppe“, „Minestrone“, „Hendl Curry Jaipur“ oder eine „Fenchel-Roquefort Quiche“. gutes essen

In den Regalen findet die „zwölf“-Kundschaft diverse Grundnahrungsmittel sowie zahlreiche Bierspezialitäten, die gemeinsam mit dem Biersommelier Clemens Kainradl ausgewählt werden. Der Bio-Kaffee wird von der Kaffeerösterei Alt Wien bezogen, die Bio-Milch vom Milchhof Koppensteiner. Ab sofort verfügt das “zwölf” auch über seine eigene Alt Wien-Kaffeeröstung – „DIE ZWÖLF MISCHUNG“. „Die gibt es nur bei uns”, betont Simone und fügt hinzu: “Wer ein kulinarisches Mitbringsel oder ein kleines Geschenk sucht, ist bei uns eben auch an der richtigen Adresse.“

„zwölf“ in Wien gutes essen

Vor Kurzem waren Simone und Adi als Street Food Artists am ersten “Street Kitchen – Food Market” in Wien (www.streetfoodvienna.at) mit einem eigenen „zwölf”-Stand vertreten und versorgten die Gäste mit ihren Curries, Samosas, Suppen und Lassis. Diese und ähnliche Leckereien gab es auch beim 4. “Mondscheinbazar”  am 15. und 16. Mai in der Marx Halle im 3. Wiener Bezirk. Und: Am 30. Mai werden die Delikatessen von Simone und Adi außerdem im Rahmen des diesjährigen “Donaukanaltreibens” (donaukanaltreiben.at) kredenzt.


Über das „zwölf“

Im September 2014 öffnete das „zwölf“ am Klosterneuburger Stadtplatz 34 seine Pforten. „Um zwölf heißt es rund um den Planeten: ‘Mahlzeit’. Die Mittagspause um zwölf haben so gut wie alle Länder, Kulturen und Religionen gemeinsam“, erläutern Simone Danzinger und Adi Mohammad die Idee zur Namensgebung ihres kleinen Delis, mit dem sie sich vor allem der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Neben dem guten Essen wollen die beiden auch ihre stets gute Laune an ihre Gäste weitergeben. Das „Du” ist daher auch Programm im kleinen Lokal vor den Toren Wiens. Simone kennt dank ihrer vielseitigen Gastronomie-Erfahrung die heimische Küche in- und auswendig, Adi bringt spannende Einflüsse aus seiner indischen Heimat mit. Der Schanigarten des „zwölf“ lädt in den Sommermonaten nicht nur zum draußen Sitzen, sondern auch zum Urban Gardening ein.Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 – 18 Uhr; Samstag von 9 – 13 Uhr. Auf Anfrage bieten Simone und Adi auch einen Catering-Service für Firmen- und Privatveranstaltungen (bis zu 150 Personen) an.


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