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Großzügigkeit macht glücklich und ist ansteckend

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Eltern, die gerne geben, haben Kinder, die ebenfalls gerne geben.

Eltern, die ihr Geld oder ihre Zeit für wohltätige Zwecke einsetzen, erzielen scheinbar einen lebenslangen Vorteil für ihre eigenen Kinder. Kinder in Familien mit ausgeprägten philanthropischen Traditionen neigen nämlich eher dazu, selbst großzügig zu sein – und sie scheinen außerdem glücklicher zu sein.

Großzügige Eltern – großzügige Kinder

In einer kleinen Studie von Fidelity Charitable, einer US-Wohltätigkeitsorganisation, wurden 3.000 Personen befragt, die für wohltätige Zwecke spenden und das in ihren Steuererklärungen nachweisen konnten. Das Ergebnis? Menschen aus Familien, in denen es üblich war für wohltätige Zwecke zu spenden, taten dies selbst ebenfalls.

Andere positive Zusammenhänge: Familien mit einer gebefreudigen Tradition geben auch mehr von ihrer Zeit, haben einen engeren Familienzusammenhalt und betrachten sich weitaus häufiger als „sehr glücklich“ im Vergleich zu denjenigen, die ohne ein solches Vorbild aufgewachsen sind.

Großzügiges Geben macht glücklich

„Das Geben macht die Menschen glücklicher und trägt wesentlich zu einer glücklicheren und gesunden Familie bei“, so Pamela Norley, Präsidentin von Fidelity Charitable. Natürlich hat Fidelity seinen eigenen Nutzen, wenn es darum geht, all das hervorzuheben: Je mehr Vorteile Großzügigkeit zu haben scheint, desto wahrscheinlicher werden die Leute etwas für wohltätige Zwecke beitragen wollen. Und das erhöht natürlich auch die Mitgliederzahl bei gemeinnützigen Organisationen.

Die Ergebnisse von Fidelity stimmen jedoch mit einer ähnlichen akademischen Forschung überein. Laut einer in der Fachzeitschrift NatureCommunications veröffentlichten Studie aus dem Jahr 2017 gibt es einen tugendhaften Zyklus um den Altruismus: „Großzügiges Verhalten steigert die Zufriedenheit, was wiederum zu weiterer Großzügigkeit motivieren könnte“, stellen Forscher der Universität Zürich fest.

Um dies zu zeigen, bat die Gruppe 50 Leute, ihre Stimmung einzuordnen. Man gab ihnen dazu etwa 25 US-Dollar/Woche, die sie einen Monat lang ausgeben sollte. Die Gruppe gliederte sich in Personen, die das Geld für sich selbst ausgeben sollten, und diejenigen, die es an andere weitergaben. Die großzügigeren Geber berichteten von verbesserten Stimmungen und zeigten im anschließenden fMRI-Scan mehr Aktivität im Belohnungszentrum ihres Gehirns. Diese Art von Tests wurde viele Male mit unterschiedlichen Mengen und weitaus größeren Stichprobengrößen wiederholt. Der Schlüssel ist nicht unbedingt die Höhe des Geldbetrags, sondern die Tatsache, dass Geben einfach glücklich und zufrieden macht

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