GESUNDHEIT, WOHNGESUNDHEIT
Schreibe einen Kommentar

Gesunder Schlaf ist keine Nebensache!

Optimo_Magdalena_cmyk

Am 18. März wird der heurige internationale „World Sleep Day“ begangen. Er steht dieses Jahr unter dem Motto „Good Sleep is a Reachable Dream“. Die Österreicher haben jedoch noch einigen Nachholbedarf in Sachen Schlaf und Schlafhygiene.

Initiiert wurde der Welttag des Schlafes vom World Sleep Day Committee der World Association of Sleep Medicine (WASM). Der Aktionstag soll auf die Notwendigkeit von gesundem Schlaf hinweisen bzw. ein Bewusstsein für die Häufigkeit von Schlafstörungen schaffen. Denn, gesunder Schlaf ist keine Nebensache – immerhin verschlafen wir laut einer in Geo Wissen veröffentlichten Studie ganze 24 Jahre unseres  Lebens. Und auch die Aussagen aus der Schlafmedizin sind unmissverständlich: Wer gut und ausreichend schläft, kommt besser durch den Tag.

Der Körper kann sich nur während des Schlafens – vorwiegend in den Tiefschlafphasen – vollständig erholen und dabei sogar verjüngen. Denn 98 Prozent der Körperzellen werden jedes Jahr während des  Schlafens erneuert. Schlafmangel bringt den gesamten Hormonhaushalt durcheinander, da die Ausschüttung wichtiger Hormone wie Melatonin (steuert den Tag-Nacht-Rhythmus), Dopamin (Glückshormon), Cortisol (Stresshormon), Somatropin (Wachstumshormon) oder Leptin (Sättigungshormon) gehemmt oder verzögert wird. Das stört nicht nur den Stoffwechsel, sondern schwächt auch das Immunsystem.

Schlaf als Statussymbol

Gerald Stündl, Vetriebsleiter Optimo, setzt sich seit Jahren mit gesundem Schlaf auseinander.

Gerald Stündl, Vetriebsleiter Optimo, setzt sich seit Jahren mit gesundem Schlaf auseinander.

„Jahrzehntelang wurden Vielschläfer als Faulpelze verspottet. Doch dieses Bild ist nicht mehr zeitgemäß. In hektischen Zeiten wie diesen wird Schlaf gleichzeitig zum Luxus und zum neuen Statussymbol. Denn: Wer mehr schläft, ist leistungsfähiger, kreativer, interessanter“, sagt einer, der es wissen muss. Gerald Stündl ist Vetriebsleiter beim österreichischen Schlafsystemhersteller Optimo und setzt sich seit Jahren beruflich wie privat mit ergonomisch gesundem Schlaf auseinander. Und er weiß auch: „Die Österreicher sind Matratzentauschmuffel.“

Österreicher sind Matratzentauschmuffel

„Aus ergonomischer Sicht, aber auch aus Hygienegründen sollte eine Matratze im Optimalfall alle 5-6 Jahre, allerspätestens aber nach 8 Jahren gewechselt werden“, so Stündl. Immerhin gibt der Mensch pro Nacht 0,5 Liter Feuchtigkeit über die Haut ab und auch die optimale körpergerechte Lagerung ist nach mehrjährigem Gebrauch nicht mehr zu 100 % gegeben. Wer wirklich Wert auf gesunden Schlaf legt, sollte übrigens laut Stündl beim Kauf einer neuen Matratze auch Lattenrost bzw. Unterfederung einem kritischen Blick unterziehen. „Nur das Zusammenwirken von Matratze und Lattenrost – also des gesamten Schlafsytems – sorgt für eine möglichst entspannte Körperlagerung in Rücken- und Seitenlage. Und auch die Unterfederung zeigt nach einigen Jahren Ermüdungserscheinungen“, so Schlafexperte  Stündl, der auch verrät, wobei man beim Kauf eines neuen Schlafsystems achten muss.

Die Basis für erholsamen Schlaf

Matratzen sollten in unterschiedlichen Härtegraden zur Verfügung stehen, die Zonierungen der Matratze sollten sich an die Bedürfnisse der einzelnen Körperbereiche optimal anpassen. Bei der Wahl des Lattenrostes sollte man darauf achten, dass diese in den wesentlichen Liegezonen individuell einstellbar ist. Und auch das richtige Kissen spielt insbesondere für die häufig verspannte Kopf- und Nackenregion eine zentrale Rolle.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *