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Gefährdete Kulturlandschaften im UNESCO-Weltkulturerbe Wachau geschützt

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Blühendes Österreich erhält 12 Hektar gefährdeter Kulturlandschaften im UNESCO-Weltkulturerbe Wachau mit Naturschutzverein Lanius.

Die Flusslandschaft Wachau in Niederösterreich gehört zu den bekanntesten Regionen Österreichs, ist ein Weinbaugebiet von internationaler Klasse, Heimat der berühmten Wachauer Marille und eine der bedeutendsten historischen Tourismusdestinationen entlang der gesamten Donau. Die Wachau ist nicht umsonst im Jahr 2000 von der UNESCO auf die Liste des Welterbes aufgenommen worden. Zugleich ist die Wachau auch herausragend für Österreichs natürliche Vielfalt und Biodiversität.

Schutz wertvoller Flächen in der Wachau

Die Stiftung Blühendes Österreich ist seit diesem Jahr der größte privatwirtschaftliche Förderer für die artenreiche Natur- und Kulturlandschaft im UNESCO-Weltkulturerbe Wachau. Der Verein Lanius hegt und pflegt diese Flächen und ist einer von über 100 landwirtschaftlichen Betrieben, die von Blühendes Österreich beim Schutz wertvoller ökologischer Flächen unterstützt werden.

“Für die Durchführung wichtiger Naturschutzarbeiten sind wir neben freiwilligem Engagement vermehrt auf private Geldmittel angewiesen, da öffentliche Förderungen nicht mehr getätigt werden. Wir begrüßen daher die Initiative Blühendes Österreich der REWE International AG, die unsere Arbeit finanziell unterstützt. Hochwertige Naturschutzflächen können so für die nächsten Generationen erhalten bleiben“, meint Markus Braun, Obmann des Naturschutzvereins Lanius.

Lanius hat knapp 300 Mitglieder und ist Eigentümer von ca. 50 Hektar wertvoller Wiesen- und Trockenrasenflächen in der Wachau und Umgebung. Mit seinen Freiwilligen erhält er diese traditionellen und ökologisch hochwertigen Kulturlandschaften durch Mahd und Entbuschung. Nicht nur tausende Schmetterlinge und Insektenarten, sondern auch unzählige Orchideen sowie weitere Pflanzen- und Vogelarten sind auf diese Landschaften angewiesen.

Unterstützung der Wachau mit „Da komm‘ ich her!“-Eigenmarke

„Diese Unterstützung ist konkret unseren Kundinnen und Kunden zu verdanken, die mit dem Kauf unserer Eigenmarke „Da komm‘ ich her!“ direkt Blühendes Österreich unterstützen. Ein Cent pro Verkaufseinheit fließt in unsere Naturschutzinitiative Blühendes Österreich“, freut sich Robert Nagele, Vorstand von BILLA.

Über das Naturschutzprogramm von Blühendes Österreich werden der Erhalt, die Pflege und Aufwertung von knapp zwölf Hektar an wertvollen Wiesenflächen von Lanius sichergestellt. Das entspricht ungefähr einer Größe von 17 Fußballfeldern. „Blühendes Österreich kartiert diese wichtigen Offenlandflächen und bewertet diese naturschutzfachlich. Aufgrund der ökologischen Wertigkeit fließen in den nächsten zehn Jahren 65.000 Euro an Naturschutzmittel an den Verein. Es freut uns, dass Blühendes Österreich zu einer nachhaltigen Naturschutzarbeit für das Naturparadies Wachau beiträgt“, meint Ronald Würflinger, Geschäftsführer der Stiftung Blühendes Österreich.

Wachau ist schützenswertes UNESCO-Weltkulturerbe

Auch in Zukunft soll das berühmte Federgras – die Wachauer Steinfeder – und die Smaragdeidechse, Symbol der Wachau, Lebensraum und Platz finden. Gefährdete Arten wie Wiedehopf und Osterluzeifalter finden in der Wachau wertvolle Rückzugsgebiete. Die Wachau ist damit herausragend für Österreichs natürliche Vielfalt.

Diese wertvollen Trockenrasen und Halbtrockenrasen wurden in den letzten Jahrhunderten zum Teil gemäht, als Hutweiden für Schafe und Ziege verwendet und zur Heuproduktion verwendet. Durch diese extensive und schonende Nutzung entstand eine überaus vielfältige und einzigartige, jedoch sensible Kulturlandschaft. Vieh- und Weidewirtschaft sind in der Wachau vollständig zum Erliegen gekommen. Die Erhaltung und Pflege der ökologisch wertvollen Flächen ist eine große Herausforderung für den Naturschutz.

Dafür setzt sich Blühendes Österreich ein.

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