TECHNOLOGIE
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Fliegende Roboter übernehmen die Arbeit in Warenhäusern

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Sorry Mensch, solang du nicht fliegen kannst, wird deine Arbeitskraft nicht mehr gebraucht!

Kunden, die nächstes Jahr in eine der Walmart-Filialen in den USA einkaufen gehen, mögen sich selbst auf einem Science Fiction-Filmset wiederfinden. Drohnen, die in die Gänge herabstoßen und meterhohe Stapeln mit ihren Kameras scannen soweit das Auge reicht. Das ist es, was Walmart vorhat …. ein Vorreiter auch für europäische Warenhäuser?

Was hat es eigentlich für einen Sinn, menschliche Mitarbeiter zu beschäftigen und ihnen ein Gehalt zu bezahlen, wenn diese doch ohnehin langsamer arbeiten als Maschinen?

1:0 für den fliegende Roboter?

Shekar Nataraja, Stellvertreter des Vorsitzenden der Walmart Wissenschaftsabteilung, äußerte sich gegebenüber der New York Times, dass eine Drohne an einem Tag genausoviel zählen kann wie ein Mitarbeiter in einem Monat.

Warenbestandsaufnahme ist eine trockene, sich ständig wiederholende Arbeit – perfekt für Roboter. Selbst wenn der Sprecher von Walmart sagt, dass Drohnen von Warenhausmitarbeitern bedient werden können, scheint es doch eher so, als würden diese über kurz oder lang deren Jobs übernehmen. Nach all dem fragt man sich, welchen Sinn es macht, Menschen einzusetzten, die die Arbeit nur verlangsamen, vor allem, wenn man ihnen ein Gehalt zahlen muss.

Seien wir ehrlich – wenn wir an fliegende Roboter denken, dann stellen wir uns selbstverständlich etwas viel Magischeres vor, als dass sie in Zukunft in einem Warenhauslager Palette um Palette scannen – aber das tut ja nichts zur Sache.

Die fliegenden Roboter beinhalten Kameras, die 30 Bilder in der Sekunde schießen können, und auch Software, die ihre menschlichen Mitarbeiter darauf aufmerksam macht, wenn etwas falsch gelagert wurde oder zu langsam geht.

Warenlager – der perfekte Ort für fliegende Roboter?

Technologisch gesehen scheint ein Warenlager die perfekte Umgebung für Drohnen zu sein. Es ist stabil, windgeschützt und die Roboter können sogar zu ihrer Basis zurückfliegen und sich aufladen. Wenn der Versuch erfolgreich ist, wird es wohl schwer sein, für die menschliche Arbeitskraft zu argumentieren (vor allem wenn ein Roboter die Arbeit in einem Tag schafft, für die ein Mensch einen Monat benötigt). Warenlager mögen dann nicht der einzige Platz sein, in dem Walmart Arbeit für seine Drohnen-Arbeiter findet. Lt. Time’s mag die Zukunft der Roboter auch darin liegen, nicht nur im Lager, sondern auch in den Geschäften zu arbeiten.

Möglicherweise könnten sie in den Geschäften dieselbe Tätigkeit verrichten, wie in den Warenlagern auch, beispielsweise das Zählen der Artikel. Andererseits könnte man sie auch für Botendienste  einsetzen oder dazu, die Preise auf den Artikeln zu kontrollieren.

Eines ist sicher: Ein Besuch in der Walmat Sportabteilung beschert uns dann sicherlich einen größeren Spaß, wenn wir einen Golf- oder Baseballschläger in der Hand haben, während ein Roboter über uns kreist.

Und vielleicht findet der degradierte menschliche Mitarbeiter dann einen Job als Bodyguard für die neuen Roboter-Mitarbeiter.

Quelle: www.fastcoexist.com

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