GESUNDHEIT, INSPIRATIONEN
Schreibe einen Kommentar

Endlich gut schlafen! So klappt es mit dem perfekten Schlaf

Dean-Drobot_shutterstock_52

Ein kleiner Hinweis: Ein guter Schlaf hat nichts mit Netflix und Chillen zu tun. 

Jeder weiß, wie viel besser er sich nach einem guten Schlaf fühlt. Schlafen ist aber nicht nur dazu da, um sich am nächsten Tag nicht groggy zu fühlen. Sieben bis neun Stunden Schlaf kann dazu beitragen, Ihr kognitives Wohlbefinden zu steigern.

Auf kurze Sicht gesehen gibt Schlafen dem Gehirn Zeit, die Bildung von Protein Plaques (Ablagerungen von Protein Plaques können zu Alzheimer führen) abzuwenden. Und auf lange Sicht gesehen, kann Schlafen das Entstehen verschiedener Krankheiten verhindern.

Mit Hilfe einiger Tricks können Sie sich relativ leicht in Ihr Traumland befördern. Für Anfänger hier ein paar Dinge, die man vermeiden sollte:

Keinen Schlummertrunk mehr Schlaf

Alkohol sorgt - entgegen der Meinung vieler - nicht für einen erholsamen Schlaf.

Alkohol sorgt – entgegen der Meinung vieler – nicht für einen erholsamen Schlaf.

Man fällt sehr leicht in die Routine, jeden Abend vor dem Schlafengehen ein oder zwei Gläschen Wein zu trinken. Was man oft nicht bedenkt ist, dass es mit der Schlafqualität signifikant bergab geht, wenn man davor Alkohol zu sich nimmt.

Alkohol ist ein Beruhigungsmittel, das die Prozesse im zentralen Nervensystem verlangsamt. Neuronen, die für die Freisetzung von Neurotransmittern verantwortlich sind, arbeiten dadurch langsamer. Auf einem Herzüberwachungsgerät kann man während des Schlafes einen vermehrten Stresslevel feststellen, wenn man vor dem Zubettgehen getrunken hat.

Das ist die physiologische Antwort Ihres Körpers auf die Toxine, die dem Körper zugeführt wurden. Die Leber muss angestrengter arbeiten zu einer Zeit, in der sie eigentlich rasten sollte. Und das Gehirn versucht in dieser Zeit, die notwendigen Körperfunktionen für den nächsten Tag zu aktivieren. Man wacht gerädert auf und fühlt sich alles andere als frisch.

Vergessen Sie Netflix und Chillen – Schlaf

Fernsehen mag – besonders nach einem anstrengenden Arbeitstag – dazu beitragen, die täglichen Sorgen zu vergessen. Doch es bereitet Ihr Gehirn nicht auf einen entspannten Schlaf vor. Melatonin, das Hormon, welches Ihren Schlaf reguliert, wird durch das blaue Licht des Bildschirms gestört.

Genau dasselbe trifft zu, wenn man vor dem Schlafengehen das Smartphone benützt oder ein eBook auf seinem Tablet liest. Greifen Sie stattdessen auf die “alte” Methode zurück und lesen Sie ein gutes altes Buch. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Und stellen Sie sicher, dass Sie zumindest eine Stunde vor dem Schlafengehen auf keinerlei Bildschirme mehr schauen.

Lassen Sie den Mitternachtssnack aus – Schlaf

Ein ausgiebiges Essen vor dem Schlafengehen zu sich zu nehmen, ist nicht unbedingt die klügste Idee. Ganz besonders, wenn es sich dabei um etwas stark Gewürztes oder Fettes handelt. Selbst manche Milchdrinks, von denen man oft denkt, sie seien schlaffördernd, halten Sie aufgrund des hohen Zuckergehalts wach. Suchen Sie sich also Ihr Abendessen sehr gut aus!

Jetzt, wo wir wissen, welche schlechte Angewohnheiten wir aus unserer abendlichen Routine streichen sollen, hier ein paar Tipps um Ihren Schlaf zu verbessern:

Schnüffeln Sie an Lavendel – Schlaf

Lavendel sorgt für einen gute Schlaf.

Lavendel sorgt für einen gute Schlaf.

Lavendel ist ein kraftvoller Neuromodulator. Die Pflanze wirkt sich positiv auf Blutdruck, Herzfrequenz und Körpertemperatur aus, wirkt entspannend und macht das Einschlafen leichter. Der Geruch hat einen direkten Einfluss auf Ihre Emotionen und Stimmung.

Wenn Sie vor dem Schlafengehen regelmäßig an Lavendel riechen, hilft das eine Schlafroutine zu entwickeln. Sie signalisieren Ihrem Gehirn damit, dass es nun Zeit ist, in den Schlafmodus herunterzufahren.

Trinken Sie Mandelmilch mit Kurkuma – Schlaf

Anstatt auf teure überzuckerte Milchdrinks zurückzugreifen, machen Sie sich doch Ihren eigenen Schlafdrink aus Mandeln, die noch dazu sehr magnesiumhaltig sind. Magnesium hilft, das Stresshormon Cortisol zu reduzieren und beruhigt das Nervensystem.

Unser Geheimtipp: Fügen Sie noch entzündungshemmendes Kurkuma hinzu. Es kann Sie vor nächtlichen Magenproblemen bewahren, die Ihren Schlaf unliebsam unterbrechen. Soll es etwas süßer sein, geben Sie einfach etwas Agavensirup dazu.

Nehmen Sie ein heißes Bad – Schlaf

Unser Tagesrhythmus folgt einem 24-Stunden-Zyklus, der für eine Folge von physikalischen und mentalen Veränderungen sorgt. Daher fällt unsere Körpertemperatur nachts auch etwas herunter und macht uns schläfrig.

Wenn Sie also – idealerweise 60 bis 90 Minuten vor dem Zubettgehen – ein heißes Bad nehmen, steigt die Körpertemperatur an, doch die schnelle, steilere Abkühlphase direkt danach, trägt zur Entspannung bei. Ein idealer Weg, um Ihrem Körper Magnesium zuzuführen ist durch die Haut. Sie können Ihrem Bad daher Magnesiumsalze beigeben, um Ihren Cortisol-Level zu reduzieren.

Lüften Sie Ihr Schlafzimmer vor dem Zubettgehen und stellen Sie eine angenehm kühle Schlaftemperatur sicher. Ein kühlerer Raum hilft dabei die Körpertemperatur auf das ideale Maß zu reduzieren und für einen gesunden Schlaf zu sorgen.

Einschlafen mag uns zwar wie ein passiver Prozess vorkommen, doch das ist ganz und gar nicht der Fall. Ein ganzer Cocktail an Neurotransmittern ist im Einschlafprozess involviert, wie zB Histamine, Dopamine, Serotonin und Glutamate. Auf Ihrem Weg zu einem besseren Schlaf werden daher viele physiologische “Hebel in Bewegung gesetzt”.

Sorgen Sie für Ihre perfekte Abendroutine und Sie werden bald spüren, wie gut Ihnen das tut. Die Vorteile für Sie: bessere Konzentration, verbessertes Gedächtnis und mehr Kreativität sowie gute Stimmung. Andererseites weniger Stress und verminderte Anfälligkeit für Krankheiten. Ist es das nicht wert?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *