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Eine Karte zeigt, wie es um die weltweite Korruption bestellt ist

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Tatsache ist – wenn es um die weltweite Korruption geht, so kommt keiner wirklich gut davon.

Transparency International veröffentlichte diese Tage die Ausgabe 2017 seines Corruption Perceptions Index – ein jährlicher Bericht, der die Korruption im öffentlichen Sektor auf einer Skala von 0 (sehr korrupt) bis 100 (sehr sauber) misst.

Die guten Nachrichten? Es gibt keine guten Nachrichten!

Trotz Kampf gegen Korruption weltweit kaum Verbesserungen

Nach Angaben der Berliner Non-Government-Organisation, die die globale Korruption seit 1993 misst und bekämpft, gab es gegenüber dem letzten Jahr keine oder nur geringe Verbesserungen.

Die Karte zeigt 180 Länder und Gebiete, die anhand von Daten aus Umfragen von lokalen Experten der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft eingestuft wurden. Der Index, der Korruption als politische Macht zugunsten von Privatpersonen oder Unternehmen definiert, stellt Neuseeland (mit einem Wert von 89) und Dänemark (88) als die am wenigsten korrupten Länder der Erde fest.

Im Grunde sind es die kriegszerstörten Länder wie Syrien, der Sudan und Somalia mit einer Punktzahl von neun, die die höchste Korruption aufweisen. In diesen Ländern, so die gemeinnützige Organisation, kann die politische Korruption im Gefängnis oder mit einer Kugel in deinem Schädel enden.

Auch Österreich nicht von Korruption verschont

Zu den korruptesten Regionen der Welt gehören auch Subsahara-Afrika (mit einer durchschnittlichen Punktzahl von 32), Osteuropa (34) und Zentralasien (34). Aber auch in den Ländern Südamerikas sieht es mit der Korruption ziemlich schlecht aus.

Österreich geht es mit einer Punktezahl von 75 zwar vergleichsweise gut und liegt im Ranking mit den USA gleichauf. Nachdem Österreich im Jahr 2012 auf Rang 25, 2013 gar auf Rang 26 abgestürzt war und sich 2015 ein leichter Aufwärtstrend abzeichnete, bildeten sich in den letzten zwei Jahren keine signifikanten Veränderungen in der internationalen Wahrnehmung Österreichs zu Korruption ab. Somit ist Österreich mit Platz 16 im Jahr 2017 noch weit von der Spitzenplatzierung auf Rang 10 aus dem Jahr 2005 entfernt. Zudem liegt Österreich im EU-Vergleich weiterhin nur im Mittelfeld und unter anderem deutlich hinter den Nachbarstaaten Deutschland (Rang 13) und der Schweiz (Rang 8).

Tatsächlich zeigen die Daten von Transparency International, dass „mehr als zwei Drittel der Länder mit einem Durchschnittswert von 43 unter 50 landen“, was doch als sehr alarmierend einzustufen ist.

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