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Die Zukunft der Arbeit: Gesundheit der Mitarbeiter im Blickpunkt

bgf-infoveranstaltung

Intelligente Maschinen revolutionieren das Arbeitsumfeld und in vielen Bereichen wird sich die Kooperation zwischen Mensch und Maschine in Zukunft verstärken.

Doch welche Rahmenbedingungen braucht es, um das Wohlbefinden der Menschen zu gewährleisten? Vor welche Herausforderungen stellt uns die Arbeitswelt 4.0 in punkto psychische Gesundheit? Und was muss man tun, damit der Mensch im Wettbewerb mit Maschinen nicht auf verlorenem Posten steht?

Unternehmen wollen die Gesundheit der Mitarbeiter fördern

Diesen und ähnlichen Fragen widmete sich der 21. Informationstag des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). Unter dem Titel „Im Takt der Maschinen – Zukunft Arbeit(sfrei)“ wurde am 29. September in Linz das Spannungsfeld „Mensch und Maschine“ in der Arbeitswelt der Zukunft beleuchtet. Namhafte Experten – Trendforscher Matthias Horx, Kriminalpsychologe Thomas Müller, Personalexpertin Michaela Lindinger und Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier – berichteten den mehr als 300 Anwesenden aus erster Hand über Zukunftstrends, Herausforderungen sowie Krisensituationen im Hinblick auf das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz.

„Die Arbeitswelt 4.0 geistert durch alle möglichen Medien und beschäftigt Arbeitgeber ebenso wie Arbeitnehmer. Die anwesenden Experten gewährten den Besuchern einen Blick in die Zukunft und auf den Umgang der Menschen mit Maschinen. Der Mensch und die Gesundheit der Menschen am Arbeitsplatz bleiben jedenfalls im Fokus“, berichtet Christoph Heigl, Koordinator des Österreichischen Netzwerks BGF.

Investitionen in die Gesundheit der Mitarbeiter zahlen sich aus

In einem waren die Experten sich jedenfalls einig: Maßnahmen und Investitionen der Betriebe in gesunde Mitarbeiter zahlen sich aus und sind eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Konzepte zur betrieblichen Gesundheitsförderung sollten den einzelnen Mitarbeiter ebenso im Blick haben wie die gesamte Organisation. In modernen Gesundheitsförderungskonzepten spielen Führungskräfte eine Schlüsselrolle, da sie wichtige Multiplikatoren und Vorbild für ihre Mitarbeiter sind. Hinzu kommt: Aufgrund ihrer Funktion in der Organisation prägen sie weitgehend deren Arbeitsbedingungen. Eine steigende Zahl von psychischen Erkrankungen bei Mitarbeitern, also etwa Burnout, sollten sie daher zum Anlass nehmen, die bisherige Art zu Führen, die Zusammenarbeit sowie die Arbeitsorganisation zu überdenken.

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