GESUNDHEIT, WOHNGESUNDHEIT
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Die Wohnung als Chemielabor … und Ihre Gesundheit

BlueAir

Eine gesunde Ernährung und eine gesunde Lebensweise setzen sich in unserer Gesellschaft immer stärker durch. Dies spiegelt sich in den Absatzzahlen von Biolebensmittel oder neuen Wohntrends wie „City Gardening“ wieder. Diese Sorge um die Gesundheit steht jedoch häufig im krassen Widerspruch dazu, wie wir unseren engsten Lebensraum gestalten.

Denn Baustoffe, Verbundmaterialien, Kleber, Beläge, Wohntextilien uvm. können aus unseren geliebten vier Wänden eine wahre Chemiehölle machen. Und die schlechte Luft in Ihrer Wohnung steht der Belastung auf einer vierspurigen Autobahn um nichts nach.

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Zahl der Baumaterialien und Baustoffe, die für den Bau einer Wohnung oder eines Hauses eingesetzt werden, von 20 auf etwa 20.000 geradezu explodiert. Wurden früher hauptsächlich Ziegel, Lehm, Stroh, Kalk, Holz und dergleichen verwendet, werden heutzutage eine enorme Zahl unterschiedlicher industriell hergestellter Baumaterialien, Dämmstoffe, Farben, Lacke und Klebeverbindungen eingesetzt. Diese können aber auch so manche Schadstoffquellen verbergen und sind in allen Bereichen in Haus und Garten zu finden.

Viele dieser eingesetzten Stoffe sind unzureichend geprüft, teils gesundheitlich bedenklich und können unsere Gesundheit stark belasten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass durch so manche chemische Verbindungen und Substanzen die Zahl der Allergien und einschlägigen Krankheitsbilder in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen hat.

Der Angriff auf Ihre Gesundheit – die Haupttäter

VOC, Formaldehyd, Biozid, Weichmacher oder PAK. Alles kaum bekannte Begriffe, die es aber in sich haben und unserer Gesundheit in der Wohnung oder im Haus zu schaffen machen können. VOCs sind beispielsweise flüchtige organische Verbindungen, die aus Farben, Lacken, Lösungsmitteln, Klebern oder aber auch aus Bodenbelägen oder Möbel über lange Zeit hinweg in die Raumluft ausdampfen können.

Und diese Stoffe können Krebs auslösen, die Atemwege reizen, geruchsbelästigend wirken oder das Nervensystem beeinträchtigen. Schon bekannter ist der Luftschadstoff Formaldehyd, der in der Herstellung von Kunstharzen zum Einsatz kommt. Dies kann sich in Spanplatten, Isolierschäumen, Klebstoffen etc. wiederfinden, reizt die Atemwege und Augen und kann zu Bronchitis und Asthma führen.

CSI Luftschadstoffe in der Wohnung

Stellt man unangenehme Gerüche fest oder leidet in gewissen Räumen an Unwohlsein oder allergischen Reaktionen oder lässt die Gesundheit seit dem Umzug zu wünschen übrig, kann man die Raumluft mit unterschiedlichen Methoden auf Luftschadstoffe testen. Das kann beispielsweise für VOCs über einen VOC-Sensor, der die Summenbelastung der vorhandenen VOCs misst, erfolgen (Anm.: erhältlich bei www.aqa.at). Dies stellt einen ersten, sehr guten Indikator dar, ob diesbezügliche Stoffe die Raumluft belasten. Da es für die verwendeten Baustoffe und Einrichtungsmaterialien zumeist keine vollständige Rückverfolgbarkeit oder Aufzeichnungen der Zusammensetzung der verwendeten Stoffe gibt, ist es oft nicht möglich den wahren Täter aufzuspüren und entsprechende Maßnahmen (Abdichtung, Austausch, Sanierung,… in Wohnung und Haus) zu ergreifen.

Vermeiden, Lüften, Filtern – tun Sie es für Ihre Gesundheit

Das oberste Gebot, um sich keine Schadstoffe ins geliebte Heim zu bringen, heißt diese bereits im Vorfeld zu vermeiden. Achten Sie auf Prüfsiegel und Umweltzeichen und lesen Sie die Produktkennzeichnungen bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden. Liegt eine Innenraumschadstoffquelle vor und kann diese nicht zugeordnet werden, ist auch eine Sanierung oder Behebung nicht möglich. Hier heißt es viel lüften bzw. die Wohnung mit einer mechanischen Lüftungsanlage ausstatten. Geht das alles nicht, bleibt auch noch die Möglichkeit, sich ein mobiles, hochwertiges Luftfiltergerät anzuschaffen. Dies schafft saubere Luft in den gewünschten Räumen und lässt einen wieder ruhig durchatmen. Achten Sie dabei auf Geräte, die einerseits einen geringen Stromverbrauch haben und andererseits eine extrem hohe Filterwirkung aufweisen – wie zB die hochwertigen BlueAir Luftfilter, die bei www.aqa.at erhältlich sind.

Mag. Thomas Schlatte für LIFECHANGE.AT

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