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Die neue Kino-App macht wirklich CINN

CINN-APP-Mobilephone

Das macht CINN! Wiener Filmtech-Start-up möchte mit seiner neuen Kino-App die Kinobesuchszahlen um 10 bis 20% steigern.

Wer kennt es nicht: Es gibt eine Menge Kinofilme im aktuellen Programm, die man sich schon länger ansehen wollte. Doch ergibt es sich einfach nie, da innerhalb des eigenen Freundeskreises spontan keine Kinobegleitung aufzutreiben ist, der Partner sich lieber etwas anderes anschauen möchte oder die Freunde den Film schon gesehen haben.

Lieber in Gesellschaft ins Kino

„Die Mehrzahl der Menschen geht aber lieber in Gesellschaft ins Kino“, sind die beiden CINN App-Gründer Josef Korntheuer und Ivan Stojkovic überzeugt. Mit ihrer neuen Kino-App CINN schlagen sie genau in diese Kerbe. „Dank unserer App gehen im Optimalfall zwei Menschen ins Kino, die ansonsten zu Hause bleiben würden – das sind in diesem Fall rund 20 bis 26 Euro mehr Umsatz für den jeweiligen Kinobetreiber“, so Stojkovic, der zudem darauf verweist, dass die CINN-User so auch immer wieder neue, interessante Menschen kennenlernen.

Insgesamt soll CINN die Kinobesuchszahlen langfristig um 10 bis 20% steigern. Mit Ausnahme von 2015 gehen die Kinobesuchszahlen seit 2009 stetig zurück – auch 2017 sind diese wieder um 1,9% gesunken. Das sind rund 300.000 Besucher weniger als im Vorjahr. Die App sehen Korntheuer und Stojkovic vor allem als Instrument gegen den Netflix-Trend, das den Kinobetreibern helfen soll, „die jungen Leute von ihren Sofas ins Kino zu holen“, wie es Korntheuer auf den Punkt bringt. Los ging es ab 23. April mit der Veröffentlichung der Android-App im Google Play-Store. Noch heuer soll dann die iOS-Version der Kino-App folgen.

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Und so funktioniert die Kino-App CINN

Über die CINN-App lassen sich mit nur wenigen Klicks am Smartphone eigene Kinoevents erstellen – öffentlich oder privat. Während bei den öffentlichen Gruppen jeder App-Benutzer teilnehmen kann, ist dies bei den privaten Kinoevents nur mittels Einladungslink möglich. „Wir möchten den Kinobesuch als soziales Event aufwerten und Menschen die Möglichkeit geben, neue soziale Kontakte zu knüpfen“, erklärt Korntheuer.

Das aktuelle Kinoprogramm in der App beziehen die beiden Gründer von ihrem Kooperationspartner Skip. Ein weiterer Anreiz, die App zu nutzen, sind clevere Belohnungsmechanismen. So können zum Beispiel Erfolge für das Schauen bestimmter Kinofilme oder für das erfolgreiche Organisieren von Kinoevents gesammelt werden. Diese sogenannten Gamification-Elemente sollen vor allem die Hauptzielgruppe der 13 bis 39-Jährigen (dies sind 58% der Kinobesucher) ansprechen.

Mit CINN beim Kinobesuch Geld sparen

Ein weiteres Highlight der CINN App sind die sogenannten „CINN Boni“. Das sind Rabatte, die den Kinobesuch als Gruppe günstiger machen. Die beiden CINN-Masterminds legen dabei die volle Kontrolle in die Hände der Kinobetreiber, die mithilfe einer eigenen Web-Applikation diese „CINN Boni“ selbst einstellen können. Neben Kinoticket-Rabatten und Buffet-Gutscheinen können Kinobetreiber auch Bonuscard-Treuepunkte anbieten. Auf diese Weise soll CINN auch den bereits bestehenden Kundenbindungsprogrammen der großen Kinoketten, den letzten Schliff verleihen und für mehr „User-Engagement“ sorgen.

„Einige Kinobetreiber zeigen sich bereits jetzt begeistert“, freut sich Korntheuer. Gemeinsam mit den CINN-Partnerkinos wollen die beiden Gründer in den nächsten Monaten ein zeitgemäßes CRM für Kinobetreiber und ein innovatives Filmmarketing-Tool für Filmverleiher entwickeln.  Obwohl das Organisieren von Kinoevents mit der CINN App grundsätzlich auch ohne die Mitwirkung der Kinobetreiber funktioniert, ist es für die beiden CINN-Gründer von großer Bedeutung, diese von der Grundidee zu überzeugen. „Denn die Gruppenrabatte sind ein wichtiger Bestandteil der Motivationskette, mit der die Leute dazu animiert werden sollen, öfter ins Kino zu gehen und mehr Leute ins Kino mitzunehmen“, erläutert Stojkovic.


Über die CINN App GesbR

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Josef Korntheuer (links) und Ivan Stojkovic (rechts) – die Gründer des Wiener Filmtech-Start-ups CINN App GesbR .

Die CINN App GesbR ist ein Wiener Filmtech-Start-up, das im Februar 2018 von Ivan Stojkovic und Josef Korntheuer gegründet wurde. An ihrer gemeinsamen Vision arbeiten die beiden Founder bereits seit 2016. Im Februar 2018 wurde diese Zusammenarbeit in einen Gesellschaftsvertrag (GesbR) gegossen. Nach einer internen Beta-Phase und einer Google-Play Beta-Version geht die CINN App nun im April 2018 als Android-Kino-App (Google Play Store) an den Start. Später (Q4/2018) soll dann die iOS-Version im iTunes App-Store folgen. 2019 wollen sie dann ihre Social Cinema App auch in Deutschland auf den Markt bringen. Bisher wurde CINN vollständig aus Eigenmitteln der beiden Gründer finanziert.


 

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