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9 Bundesländer: 9 Geheimtipps für Badeseen

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Die Sonne brennt auf die Schultern und in der Wohnung ist die heiße Luft kaum mehr auszuhalten. Kein Wunder also, dass sich der Großteil der Bevölkerung in die Freibäder drängt. Wer allerdings genug vom Chlorwasser und den Menschenmassen hat, dem stellen wir nun einige Geheimtipps für Österreichs schönste Badeseen vor.

Von West nach Ost
Selbstverständlich befinden sich die bekanntesten Badeseen in den Tourismus-Regionen rund um das Salzkammergut oder beispielsweise in Kärnten. Aber wer die Suche nicht gleich aufgibt, findet auch in den Ballungszentren wunderschöne Plätze, um am Wasser zu relaxen. Die meisten österreichischen Badeseen haben sogar Trinkwasserqualität – ein Tag am See ist also nicht nur entspannender, sondern auch wesentlich gesünder als ein Tag im örtlichen Freibad.

Vorarlberg: Seewaldsee

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Seewaldsee

Wem der Bodensee zu tief liegt und im Naturbadesee Alvierbad zu viel los ist, dem kann man den wunderschönen Seewaldsee nur ans Herz legen. Der See liegt auf 1200 Metern Höhe und hat daher immer eine angenehm warme Wassertemperatur. Aufgrund seiner Lage im Biosphärenpark Großes Walsertal erreicht man den See nur zu Fuß. Vom nächsten Parkplatz sollte man circa eine einstündige Wanderung einplanen, die sich aber auf jeden Fall lohnt. In einer Bergmulde zwischen blühenden Wiesen und duftenden Wäldern erstrahlt der See in einer Naturidylle wie auf einer Postkarte.

Tirol: Badesee Going

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Badesee Going

Nicht umsonst wurde der Badesee Going von einer internationalen Jury zu Tirols schönstem Naturbadesee gekürt. Inmitten eines atemberaubenden Bergpanoramas und ständig gespeist von Naturquellen des Wilden Kaisers erwärmt sich das Wasser bis zu angenehmen 24 Grad. Um auch für die jüngsten Tirolerinnen und Tiroler stets attraktiv zu sein, gibt es neben dem Erlebnisspielpark mit Piratenschiff auch eine extrabreite Wasserrutsche, einen Beachvolleyballplatz und eine große Liegewiese.

Salzburg: Hintersee

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Hintersee

Sich im Salzburger Land zu entscheiden, wo der Badetag verbracht wird, ist wohl gar nicht so einfach. Insgesamt 185 Seen schmücken die Landschaft inmitten von Bergen und Wäldern. Ein romantischer Geheimtipp ist wohl der Hintersee, besser bekannt als „kleiner Bruder“ des Wolfgangsees. Der Hintersee ist nur 1,7 km lang und 700 Meter breit, an seiner tiefsten Stelle misst er jedoch 22 Meter. Aufgrund seines Gebirgswasserzuflusses ist das Wasser glasklar sauber, jedoch auch relativ kalt.

Kärnten: Weissensee

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Weissensee

An heißen Sommertagen können die Strandbäder am Klopeiner- oder Wörthersee schon gut gefüllt sein. Wer es lieber etwas ruhiger mag, dem kann man den naturbelassenen Weissensee nur ans Herz legen. Aufgrund seines Fischreichtums, unterirdischen Quellen und Steilwänden ist der See ein Paradies für Taucher. Mit seiner Lage auf 930 Höhenmetern ist er der höchstgelegene See der Kärntner Region. Die kleinen Buchten am Uferrand erinnern an stille Fjorde und laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Steiermark: Altausseer See

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Ausseersee

Das „dunkelblaue Tintenfass“ des Salzkammergutes überzeugt nicht nur mit seinem glasklaren Wasser. Eingebettet in eine traumhafte Berglandschaft finden sich rund um den See zahlreiche ruhige Badestellen. Für Erfrischung ist gesorgt, denn die durchschnittliche Wassertemperatur liegt den ganzen Sommer über bei kühlen 20 Grad. Durch seine 53 Meter Tiefe ist der Altausseer See außerdem sehr beliebt bei Tauchern.

Oberösterreich: Langbathseen

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Langbathsee

Nicht umsonst zählten die oberösterreichischen Langbathseen zu den Lieblingsplätzen von Kaiser Franz Joseph. Bis heute gelten die Region als Paradies für Jogger und Radfahrer sowie die Seen als beliebte Ziele für Taucher. Der Vordere Langbathsee ist 1,1 Kilometer lang und 36 Meter tief, der Hintere Langbathsee misst 600 Meter Länge und 23 Meter Tiefe. Beide Seen haben Trinkwasserqualität und liegen inmitten einer traumhaften Naturkulisse.

Niederösterreich: Ottensteiner Stausee

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Ottensteiner Stausee

Wem es am Lunzer See zu viel wirbelt, der findet an den Ufern der Kampseen mit Sicherheit mehr Ruhe. Der Ottensteiner Stausee ist der oberste der drei Kampstauseen – unter ihm liegen der Stausee Dobra und der Thurnberger Stausee. Seine dichtbewaldeten Ufer verleihen dem See einen fjordartigen Charakter. Bei einer Länge von 14 km wird der Ottensteiner Stausee somit zum Ferienparadies mitten im Waldviertel.

Wien: Lobau

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Lobau

Als Teil der ursprünglichen Naturlandschaft des Nationalparks Donau-Auen erstreckt sich die Lobau im Osten der Hauptstadt. Donauarme, Tümpel, weite Wiesen und dichter Wald sowie seltene Blumen, Bäume, Fische, Insekten und Vögel dominieren den „Dschungel der Wiener“. Mit dem Nationalpark-Boot kann man in den Frühlings- und Sommermonaten entspannt vom Donaukanal direkt in den Urwald fahren.

Burgenland: Neufelder See

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Neufelder See

Beim Thema „Baden im Burgenland“ denkt man wohl unmittelbar an den Neusiedler See. Jedoch gibt es auch in diesem Bundesland zahlreiche kleinere Gewässer, die zum Abkühlen und Entspannen einladen. Ein schönes Beispiel hierfür ist der Neufelder See. Bei einer Wassertemperatur von angenehmen 25 Grad ist der See auch an weniger heißen Tagen sehr beliebt. Ein freundliches Strandbad sowie zahlreiche Liegewiesen bieten ausreichend Platz, um den Badetag in vollen Zügen zu genießen.

Judith Brandstötter für LIFECHANGE.AT.

 

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