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Ayurveda – Die Mutter der Heilkunde

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Gesund sein und sich wohlfühlen, ganz ohne Tabletten – der Trend zur Alternativmedizin ist auch in Europa sehr stark zu spüren. Immer mehr Menschen wünschen sich Heilpraktiken auf Basis natürlicher Wirkstoffe.

Wissen vom Leben Ayurveda

Mit der Entstehung vor über 5000 Jahren gilt die ayurvedische Medizin als die älteste seiner Art und wird somit als „Mutter der Heilkunde“ bezeichnet. Wortwörtlich aus dem Sanskrit übersetzt, bedeutet Ayurveda „Wissen vom Leben“. Die Heilpraktik findet ihren Ursprung in Indien, dem Land des Veda. „Veda“ bedeutet übersetzt so viel wie „Wissen“ oder „Intelligenz“. Unter Ayurveda versteht man somit die ganzheitliche Intelligenz der Natur, die den menschlichen Körper bei der Selbstheilung unterstützt.

Maharishi Ayurveda

Wie viele Heilpraktiken trennt sich auch die vedische Medizin in verschiedenste Säulen. In Europa wird vor allem die Methode des Maharishi Ayurveda angewendet. Hier wird neben der Heilung einer Krankheit auch auf seine Entstehung eingegangen und Maßnahmen zur Vorbeugung werden eine hohe Relevanz zugeschrieben. Nach der Ayurveda-Lehre drängen Krankheiten von außen in den Körper ein, weswegen der Mensch sowohl bei Körperöffnungen, als auch bei seinen Gedanken auf Hygiene und Reinheit achten sollte.

Die vedische Medizin des Gelehrten Maharishi Mahesh Yogi besteht aus insgesamt 40 Disziplinen. Die vier Hauptsäulen sind:

  1. Maharishi Ayurveda
    Entgiftungskuren, Ernährung, Pulsdiagnose, Pflanzenheilkunde, Musik- und Klangtherapie…
  1. Maharishi Yoga (transzendentale Meditation)
    Entwicklung für Bewusstsein und innere Intelligenz des Körpers, individuelle und kollektive Gesundheit im Wechselspiel
  1. Maharishi Jyotish (vedische Astrologie)
    Zusammenspiel des menschlichen Nervensystems mit den Planeten, Einflüsse aus der Umwelt und dem Kosmos
  2. Maharishi Sthapatya-Veda (vedische Architektur)
    Biologie des Wohnraumes, Orientierung von Häusern und Städten

Diagnose und Behandlung

In der ayurvedischen Heilung versteht man den Körper und den Geist als Einheit. Psychische Beschwerden können also genauso zu körperlichen Krankheiten führen, wie umgekehrt die Erkrankung des Körpers zu jener der Psyche führen kann. Je nach Fachgebiet werden deshalb verschiedenste Methoden angewendet.

Die Fachbereiche des Ayurveda überschneiden sich stark mit unserer Schulmedizin: Psychiatrie, Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie, Kinderheilkunde, HNO, Augenheilkunde, Sexualmedizin und die Vergiftungs-Lehre.

Die Diagnose erfolgt nach den fünf Elementen. Dabei wird in langen Gesprächen und Untersuchungen vor allem Wert auf das geistige Befinden und den Puls gelegt. Entsprechend der Diagnose wird für jede Patientin bzw. jeden Patienten ein persönliches Programm zusammengestellt und die Behandlung kann individuell durchgeführt werden. Verschiedene Praktiken, wie Ölmassagen, Entschlacken oder Meditieren, sollen die Disharmonie im Körper wieder ausgleichen. Zusätzlich werden die Wirkstoffe tausender Heilpflanzen eingesetzt, deren Rezepte seit tausenden von Jahren weitergegeben werden.

In der westlichen Medizin wird Ayurveda oft belächelt und als nicht ernstzunehmend eingestuft. Gleichzeitig existieren jedoch zahlreiche Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, welche den Erfolg der Heilpraktiken beweisen. Außerdem kann Ayurveda auf 5000 Jahre Erfahrung zurückblicken, aus deren Wissen sich viele weitere medizinische Methoden abgeleitet haben.

Judith Brandstötter für Lifechange.AT

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