Jahr: 2016

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Der Klimawandel bedroht die Pinguin Kolonien in der Antarktis

Schlechte Nachrichten für Pinguine. Aufgrund des Klimawandels wird ihre Heimat in der Antarktis langsam aber sicher zu warm für sie. Bis 2060 könnte die Population der Adelie Pinguine um 20 %, bis 2099 sogar um 60 % sinken. Adelie Pinguine benötigen einen sehr speziellen Lebensraum, der eigentlich gar nicht so selten ist. Sie bauen ihre Nester auf festem Untergrund, frei von Schnee oder Eis. Und sie verwenden Kieselsteine um ihre Eier und Jungen trocken zu halten. Schmelzwasser kann dazu führen, dass die Eier oder die Jungen ertrinken. Und aufgrund des Klimawandels ist Schmelzwasser ja leider zur Genüge vorhanden. Zusätzlich – so besagen einige Studien der Universität Delaware – stört das warme Wasser den Krill-Bestand, welches die Hauptnahrungsquelle der Adelie Pinguine ist. Die Studie beruht auf jahrzehntelangen Beobachtungen durch Satelliten und wertete Daten in Bezug auf die Temperatur der Wasseroberfläche und der Zusammensetzung des Eises aus. Basierend auf diesen Auswertungen wurde ein Modell gebaut, das ideal für die Aufzucht von Pinguinküken ist. Indem die Forscher zukünftige Klimaveränderungen mit ihrem Pinguinmodell in Verbindung bringen, können sie voraussagen, …